Zahnarztpraxis Sprenger in Berlin Mitte am Alexanderplatz!
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Parodontitis Behandlung: Zahnbestand erhalten

Diese Erkrankung entsteht  über einen Zeitraum von vielen Jahren.

In Deutschland verlieren die Menschen heutzutage wesentlich mehr Zähne durch diese Entzündung des Zahnhalteapparates als durch Karies. Ihre Zahnbetterkrankung ist nicht "heilbar". Sie lässt sich nur in einen stabilen und kontrollierbaren Zustand überführen. Ein langfristiger Erfolg ist nur bei regelmäßiger Kontrolle und Ihrer Mitarbeit möglich.

 

Erste Anzeichen für erkranktes und entzündetes Zahnfleisch sind:

­* Dunkelrote Färbung  ­* Blutung bei Berührung  * Leichte Schwellung  * Mundgeruch ­

 

Da hiermit keine Schmerzen verbunden sind, werden diese Veränderungen häufig nicht

wahr- oder nicht ernstgenommen. Noch kann durch eine konsequente Mundhygiene bleibender Schaden verhindert werden. Werden jedoch keine ausreichenden Maßnahmen

ergriffen, schreitet die Entzündung des Zahnfleisches fort. Bakterien dringen zwischen erkranktes Zahnfleisch und Zahn ein, vermehren sich und zerstören langsam  den Zahnhalteapparat. Der Zahn wird schließlich (nach Jahren) schmerzhaft,  locker, muss entfernt werden oder fällt aus.

 

Die Ursachen für Parodontitis:

Außer der Vererbung begünstigen noch andere Faktoren eine Entstehung von Parodontose. Dazu zählt unter anderem eine mangelnde Mundhygiene, falsches oder unregelmäßiges Putzen, Verzicht auf Zahnseide, falsche Ernährung, rauchen, Diabetes, Mangel an Vitamin C, Magnesium, Kalzium und Zink, Über- bzw. Fehlbelastung der Zähne, Zahn- oder Kieferfehlstellungen und Störungen des Immunsystems.

 

 

Krankheitsverlauf:

Die Parodontitis ist eine weltweit verbreitete Krankheit des Zahnhalteapparates, verursacht durch Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Diese Bakterien befinden sich im weichen oder harten Zahnbelag. Wird dieser nicht hinreichend entfernt, kommt es zur Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis). Der entzündete Bereich ist gerötet, geschwollen und blutet leicht. Bleibt die Entzündung längere Zeit unbehandelt, werden die Fasern zerstört, die die Zähne im Knochen verankern. Der anschließende entzündliche Knochenabbau führt zur Zahnlockerung und schließlich zum Verlust eines oder mehrerer Zähne.

Zahn im Knochen mit gesundem Zahnfleisch.

Bildung von Zahnbelag mit Entstehen einer Zahnfleisch-Entzündung. Beginnende Taschenbildung mit Knochenabbau.

Fortschreitende Taschenbildung mit weitgehendem Knochenabbau und Zahnlockerung.

Behandlung:

Mittels der Parodontosebehandlung ist es möglich, weiteren Knochenabbau zu vermeiden und gesundes Zahnfleisch wieder zu gewinnen.

 

Wenn bereits Keime zwischen Zahn- und Zahnfleisch eingedrungen sind und sich auf der Zahnwurzel angesiedelt haben, ist eine Selbstheilung trotz perfekter Mundhygiene nicht mehr möglich, denn die Krankheitserreger in den so genannten Zahnfleischtaschen werden von keiner Zahnbürste erreicht. Das Ziel der nun notwendigen zahnärztlichen Behandlung ist es, die Bakterienansiedlungen aus den Zahnfleischtaschen zu entfernen und die Entzündung zu beseitigen, damit sich das Zahnfleisch wieder an den Zahn anheften kann. Mit der Entzündung des Zahnfleisches verschwindet auch die Schwellung des Zahnfleisches. Dadurch entsteht wieder gesundes Zahnfleisch, aber auf einem möglicherweise reduzierten Niveau.

 

Es gibt (bis jetzt) keine Möglichkeit, nach umfangreichem Zahnfleischrückgang die Form des Zahnfleisches wieder in den jugendlichen Ausgangszustand zurückzubringen. Die systematische Zahnfleischbehandlung gliedert sich in drei zeitlich voreinander abgegrenzte Abschnitte:

 

1. Vorbehandlung: (1-2 Sitzungen)

Während der Vorbehandlung werden alle Zahnbeläge, die über dem Zahnfleisch angesiedelt sind, gründlich manuell und maschinell entfernt. Wir zeigen Ihnen eine auf Ihre Situation abgestimmte Mundhygiene mit diversen Methoden und Hilfsmitteln, die Sie in die Lage versetzen, diesen belagfreien Zustand auch zuhause zu erreichen.

 

Um eine erneute Anheftung von Belägen zu erschweren, werden die Zähne anschließend poliert.
 

Diese umfangreiche Vorbehandlung, vorgenommen durch unser unser speziell geschultes zahnmedizinisches Fachpersonal, ist keine Kassenleistung. Hierfür entsteht für Sie ein Behandlungsbeitrag je nach Aufwand von ca. 60 bis 80 Euro pro Sitzung.

 

 

Zu gegebener Zeit werden dann die Erfolge Ihrer mundhygienischen Bemühungen kontrolliert. Da der Erfolg der eigentlichen Zahnfleischbehandlung erheblich von Ihrer Mitarbeit abhängt, wird hierauf besonders Wert gelegt. Wenn  die Vorbehandlung erfolgreich abgeschlossen ist, stellen wir für Ihre Krankenkasse die erforderlichen Unterlagen zur Kostenübernahme zusammen. Hierzu gehören u. a. Röntgenbilder von allen Zähnen sowie ein Antragsformular.

 

2. Behandlung: (2-4 Sitzungen)

Die systematische Zahnfleischbehandlung besteht darin, dass durch spezielle Instrumente die in der Tiefe angesammelten Bakterienkolonien und deren harte Auflagerungen (so genannte Konkremente) von den Wurzeloberflächen entfernt werden. Dies geschieht z. T. mit speziellen Handinstrumenten, mit Ultraschall, mit medizinischen Spüllösungen sowie mit rotierenden Instrumenten, natürlich unter örtlicher Betäubung

Gelegentlich kann eine vorübergehende Warm-Kalt-Empfindlichkeit sowie eine Aufbissempfindlichkeit an einigen Zähnen auftreten. Dies ist kein Grund zur Sorge.

 

Kontrolle
1 - 2 Monate nach der Behandlung werden die Tiefen der Zahnfleischtaschen erneut ausgemessen und ggf. weiterführende, meist chirurgische, Maßnahmen eingeleitet.

 

3. Nachsorge:

Das Zahnfleisch ist dann wieder blassrosa und liegt straff am Zahn an. Die Blutungsneigung ist gleich Null und unter Normalbedingungen festigen sich die Zähne wieder. Ein spontanes „Zurückwachsen“ des Zahnfleisches über vielleicht freiliegende Zahnhälse oder die Rückkehr des Knochens ist nicht möglich und auch nicht das Ziel dieser Behandlung.

Mit der Zahnfleischbehandlung werden, soweit es möglich ist, die Bakterien aus den Zahnfleischtaschen entfernt. Damit ist jedoch nicht  Ihre Anfälligkeit für diese Bakterien verändert oder beseitigt, d.h. Sie können die Zahnfleischerkrankung wieder bekommen. Damit dies nicht passiert, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich keine kritische Menge von Bakterien am Zahnfleischsaum und in Resttaschen ansammeln kann. Dafür müssen Sie gut putzen und zur Nachsorge erscheinen. Den mit eigener Mühe und allen zahnärztlichen Maßnahmen erreichten verbesserten Zahnfleischzustand gilt es zu erhalten, denn ständig besteht die Gefahr, dass die im Munde vorhandenen Bakterien das Zahnfleisch wieder krank machen. Die Nachsorge der  Zahnfleischbehandlung ist deshalb nie abgeschlossen. Sie umfasst regelmäßige professionelle Zahnreinigungen, die dafür sorgen, dass sich auch an schwer zugänglichen Stellen keine neuen Bakterienkolonien ansiedeln können. Zusätzlich dazu werden medikamentöse Spülungen angewandt, die gleichzeitig einen Schutz vor Karies bieten. Diese Maßnahmen sind schmerzlos und werden von unseren Prophylaxeassistentinnen in Abständen von 3 bis 6 Monaten ausgeführt (abhängig von Ihrer Mitarbeit und dem Schweregrad Ihrer Erkrankung).

Hier finden Sie uns

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10178 Berlin 

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